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| Eigenharps von Eigenlabs |
Die Britische Entwicklerfirma Eigenlabs aus Exeter, Hauptstadt der Grafschaft Devon im Südwesten Englands, sprach von der größten Musikrevolution der letzten 60 Jahre, als sie 2009 ihr ungewöhnliches Musikinstrument Eigenharp zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit präsentierte. Seit 2001 arbeitet John Lambert mit seinem Team an der Entwicklung dieses auffälligen Instrumentes, das aussieht wie ein in die Länge gezogener Gitarrenhals ohne Klangkörper.
Allerdings besitzt die Eigenharp keine Saiten, sondern 120 berührungsempfindliche Tasten, 12 weitere für Percussions sowie zwei Kontaktleisten, ein Mundstück (Blaswandler) und verschiedenste Fußteile. Die Musiker können damit unter anderem Gitarre, Bass, Keyboard und Saxophon spielen und sogar zwischen den einzelnen Instrumenten schnell wechseln. Zudem kann man während eines Live-Auftritts Loops aufzeichnen, Sounds layern, Wechsel skalieren und Beats programmieren. Die Eigenharps lassen sich über ihre hochempfindlichen Sensortasten wie ein akustisches Instrument spielen und verfügen über einen integrierten Blaswandler. Durch die USB-Verbindung steht einem klanglich alles zur Verfügung, was auf MIDI-Controller reagiert. Neben dem Topmodell Alpha gibt es noch zwei Arten der Eigenharp: Das Mittelklassemodell Tau kann fast alles, was die Alpha auch kann, allerdings ist sie nicht aus Holz sondern wird wahlweise in Schwarz oder Silber angeboten. Mit 72 Spielbuttons, einem Strip Controller und einem Blaswandler bieten sich viele Möglichkeiten, live Loops zu spielen, Beats zu programmieren, Sounds zu layern und Melodien zu spielen. Außerdem gibt es noch die Einsteigerversion Pico: Zwar bietet diese Eigenharp "lediglich" 18 Tasten und 4 Knöpfe für den Moduswechsel, aber auch mit ihr haben Musikbegeisterte die wesentlichen Funktionen der Alpha zur Verfügung und können aus einem großen Pool von Sounds schöpfen.
Gesteuert werden die Eigenharps durch die mitgelieferte Software, die es derzeit ausschließlich für den Mac (Mac OS X ab 10.4) gibt. Eine Windows-Version soll bis April 2010 fertig sein. Die Entwickler planen bereits, den Software-Code zu veröffentlichen und der Open Source Community zugänglich zu machen. Dadurch sollen auch andere Entwickler weitere Impulse geben. Zur Zeit werden alle Eigenlabs mit einer Basisstation, Kabeln sowie einem 8-GByte-USB-Stick mit Installationssoftware und Anleitungen ausgeliefert.
www.eigenlabs.com
www.youtube.com
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