Derzeit größte 360° Full-HD Projektion in Kuppelzelt während der Prolight + Sound


Auf der Prolight + Sound wird den Messebesuchern durch eine fantastische Show die derzeit größte 360°-Full-HD-Projektion präsentiert. Raumgefühl in Verbindung mit interaktiven Bewegtbildern wird hier die Betrachter mit dem Raum Eins werden lassen: Die Besucher erwarten hochaufgelöste Projektionen auf einer riesigen Kuppelleinwand und animierte Charaktere, die den Zuschauer direkt ansprechen. Zu sehen ist die Projektion in einem Kuppelzelt der Firma Domzelt Deutschland.

Mit einer solchen Installation überraschte die Agentur Office Broomer die Besucher der Event 09 im niederländischen Utrecht. Im Eingangsbereich der Messe hatte die Agentur ein riesiges Domzelt installiert, das mit einem Durchmesser von 30 Metern das größte mobile Kuppelzelt der Welt ist.  Auf die Innenseite der Kuppel wurden animierte Elfen projiziert, die jeden Besucher, der sich registrierte, mit einer persönlichen Willkommensbotschaft begrüßten. Dabei stellte die Rundumprojektion den Betrachter mitten ins virtuelle Geschehen. Außerdem wurden hier die visuellen Möglichkeiten der Kuppelprojektion nicht nur für die Begrüßung der Besucher genutzt. Am ersten Abend war im Domzelt ein vielseitiges Showprogramm zu sehen. Darbietungen des Magiers Hans Klok wechselten mit Vorführungen von Multimediashows der Firma Mirage3D und von anderen Produktionsfirmen.

Die Erfindung einer freitragenden Kuppel mit einer Substruktur aus Dreiecken (geodätischen Kuppel) wird dem deutschen Ingenieur und Physiker Walther Wilhelm Johannes Bauersfeld (1879-1959) zugeschrieben. Er entwickelte das 1926 eröffnete Projektionsplanetarium in Jena der Carl-Zeiss-Werke, bei dem die Fixsterne und die Planeten auf die Innenseite der weißen Kuppel projiziert wurden. Diese Idee inspirierte den amerikanischen Architekten Richard Buckminster Fuller (1895-1983) zu seinem Entwurf des US-Pavillon zur Weltausstellung 1967 in Montreal, der mit einem Durchmesser von 76 m damals zu den größten geodätischen Kuppeln weltweit zählte. Drei Jahre später entwarf der deutsche Architekt Fritz Bornemann (1912-2007) nach einer Idee von Karlheinz Stockhausen (1928-2007) und einem audiotechnischen Konzept des Elektronischen Studios der TU Berlin für die Weltausstellung in Osaka 1970 den Deutschen Pavillion. Das »sogenannte« Kugelauditorium war ein kugelförmiger Konzertsaal, in dem das Publikum auf einem schalldurchlässigen Gitterrost in der Kugelmitte saß und 50 ringsherum angeordnete Lautsprechergruppen die elektroakustischen Raumkompositionen dreidimensional wieder gaben.

Dieser Tradition folgend, baut die Firma Domzelt Deutschland aus Ottmannshausen im Freistaat Thüringen, seit einigen Jahren Zelte in Form einer geodätische Kuppel. Die stützenfreie Konstruktion der Kuppelzelte wird durch ein Gitterwerk von ineinandergreifenden Tetraedern und Oktaedern aus leichtem Metall ermöglicht. Die Standardformate dieser Kuppelzelte verfügen über eine Grundfläche von 74 bis 706 Quadratmetern. Individuelle Sonderanfertigungen können ein Ausmaß von einer Nutzfläche von 1.256 Quadratmetern und einer Kuppelhöhe von 20 Metern annehmen.

Einzigartig sind die Domzelte nicht nur durch ihre geodätische Kuppelform: Das einheitliche Zusammenspiel von Gerüst (individuelle Farbgebung durch Pulverbeschichtung), Domzeltmembran (Klarsichtbeplanung, Branding, Bedruckung, OPAC-Beplanung) und dem verschiedenen Zubehör (Fenster, Böden, Verbindungstunnel) sorgt für Funktionalität, Design und Innovation in einem Produkt.

Zu sehen sind die Projektion und das Kuppelzelt auf der Freifläche F 11.


Office Broomer
Domzelt Deutschland


<< zurück


















^^top